Discovery-Display-Kampagnen in Google Ads

Es ist eine Tatsache, dass das Google-Display-Netzwerk in den Strategien der Werbetreibenden eine wichtige Rolle spielt, insbesondere für die Sichtbarkeit und das Markenbewusstsein. Für diejenigen unter uns, die beruflich damit zu tun haben, war es in der Vergangenheit schwierig, leistungsbasierte Display-Kampagnen zu verwalten, da diese Art von Kampagnen nie besonders gut mit leistungsbasierten Zielen (Verkäufe, Leads oder andere qualifizierte Aktionen) funktioniert hat.

Vor einigen Jahren führte Google eine neue Art von Display-Kampagnen ein, die zu 100 % auf Ergebnisse ausgerichtet sind, die sogenannten Discovery Ads.

Discovery-Kampagnen sind ein modernes, kosteneffizientes Display-Konzept, bei dem Individualisierung und Zielgruppen eine wichtige Rolle spielen.

Nachdem wir diese Art von Kampagnen seit ihrer Markteinführung mehrfach getestet haben, können wir einige offensichtliche Vorteile hervorheben:

Sehr große Reichweite 

2,9 Milliarden Nutzer. Ja, ja, Sie haben richtig gelesen. Discovery-Display-Kampagnen haben eine viel höhere Reichweite als jede andere Art von Display, die auf der Google Ads-Plattform verfügbar ist. Der Grund dafür ist einfach: Diese Kampagnen bieten die Möglichkeit, alle verfügbaren Feeds des Google-Makronetzwerks (YouTube, Gmail und das riesige GDN-Netzwerk)zu segmentieren. So können Sie eine große Anzahl von Nutzern mit einer einzigen Kampagne erreichen. 

Segmentierung und Zielgruppen

Das Targeting in Google Discovery Ads basiert auf den Google-Zielgruppen: Interessen, Markt und Affinitäten.

Die Konfiguration ist ähnlich wie bei einer normalen Display-Kampagne, obwohl es empfehlenswert ist, mit einer breiteren Zielgruppe zu beginnen, indem man das gesamte Cluster des gewünschten Themas auswählt und so viele wie möglich hinzufügt. Die Idee ist, die Kampagne zu optimieren, indem man herausfindet, welche Zielgruppen am besten funktionieren und die Zielgruppe näher bestimmt.

Anzeigen 

Nach einem ähnlichen Verfahren wie bei responsiven Display-Anzeigen müssen wir nur die grundlegenden Assets hochladen: Titel, Bilder und Logos. Das Tool selbst gestaltet Ihre Anzeigen, indem es diese Assets dynamisch variiert, um die relevantesten Anzeigen auf der Grundlage der von uns ausgewählten Zielgruppen und der Ziel-CPA- oder „Maximierung der Umsätze“-Gebotsstrategie zu erstellen.

Hier gibt es zwei Arten von Anzeigen: Discovery Ads und Discovery Carousel Ads. 

There are two types of ads available here: discovery ads  and  discovery carousel ads.  There are two types of ads available here: discovery ads  and  discovery carousel ads.  There are two types of ads available here: discovery ads  and  discovery carousel ads. 

Hier sind die Assets, die wir zur Verfügung stellen müssen und die von Google optimiert werden, um verschiedene Anzeigenkombinationen zu erstellen:

  • Maximal 5 Titel (40 Zeichen)
  • Maximal 5 Beschreibungen (90 Zeichen). Geben Sie idealerweise zusätzliche Informationen an, die nicht in den Titeln enthalten sind.
  • Bis zu 15 verschiedene Bilder unserer Produkte oder Dienstleistungen. Sie sollten relevant sein und keine Schaltflächen oder Logos enthalten.
  • Firmenname und Logo
  • Endgültige URL der Website oder Landing Page, auf die wir den Traffic der Kampagne lenken wollen.
  • CTA-Schaltfläche (Call-to-Action). Diese ist standardmäßig ausgewählt und es gibt eine ganze Reihe von Optionen.

Wenn Sie das Karussellformat für Ihre Anzeige wählen, können Sie bis zu 10 Kartenbilder einfügen.

Der Vorteil dieser Anzeigen ist, dass sie in großem Umfang geschaltet werden und sich an die nativen Formate in den Google-Eigenschaften anpassen. Sie sind so konzipiert, dass Verbraucher sie entdecken können, während sie ihre Lieblingsinhalte ansehen und Feed-basierte Erlebnisse erhalten. Darüber hinaus nutzen sie maschinelles Lernen, sodass Sie Ihre Inhalte geräteübergreifend erstellen und anzeigen können. Sie umfassen auch automatische Gebotsoptionen, die Sie beim Erreichen Ihrer Medienleistungsziele unterstützen. Sie können die Gebotsstrategien „Maximize Conversions“ oder „Target CPA“ nutzen, um Kampagnen zu optimieren und Ihre Marketingziele zu erreichen. 

Voraussetzungen für den Zugriff auf Google Discovery Display: 

 

Welche Erfahrungen haben wir bisher mit Discovery-Kampagnen gemacht? 

In unserer Agentur haben wir Discovery As eingesetzt, um die Reichweite und die Zahl der Impressionen zu ganz bestimmten strategischen Zeitpunkten zu erhöhen (Werbeaktionen, neue Veröffentlichungen usw.). Darüber hinaus haben wir sie mit einem sekundären, aber wichtigen Ziel eingesetzt: Traffic zu generieren, um Nutzer in Retargeting- und Performance-Pools zu sammeln.

Unsere Erfahrungen mit diesen Kampagnen konzentrierten sich in erster Linie auf die Lead-Generierung. Die Ergebnisse waren recht vielversprechend:

  • Die CPLs lagen bei 38 Euro (für ein Produkt, das sich normalerweise im Durchschnitt um 100 Euro bewegt).
  • Mehr als 7 Millionen Impressionen wurden in ca. 2 Monaten Kampagne generiert, mit einer überraschend hohen CTR für Display (zwischen 2 und 3 %), das sind über 160.000 Klicks.
  • Wir haben gelernt, dass ein größeres Budget notwendig ist: nicht jedes Budget reicht aus.  Wir empfehlen, für solche Kampagnen eine breite Spanne an potenziellen Ausgaben vorzusehen. Andernfalls entgeht Ihnen ein Teil ihres Potenzials.

Es ist nicht einfach, bei all den neuen Möglichkeiten, die der Google Ads-Plattform jedes Jahr hinzugefügt werden, auf dem Laufenden zu bleiben. Display ist sicherlich eine Säule mit viel Potenzial und sollte in einer umfassenden digitalen Marketingstrategie nicht übersehen werden. Wenn Sie eine Bewertung Ihrer aktuellen Google-Ads-Strategie in Betracht ziehen oder Beratung und Management für eine neue Strategie suchen, kontaktieren Sie uns und wir helfen Ihnen dabei.

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